On the road to total eclipse /Teil 3

Am  21.08.2017 verließen wir das Hotel in Radcliff Richtung Bowling Green. Am Ausgang des Hotels haben sich die Kinder an Erinnerungen bedient und einen Stapel Broschüren mitgenommen.

So einen richtigen Plan hatten wir nicht, wohin die Reise uns in Bowling Green führen wird. Wir haben von einer Frau den Tipp bekommen, zu einer Scheune zu fahren, wo es einen Spielplatz und Tiere zum Streicheln geben soll, aber irgendwie fühlte sich das nicht richtig an. Und dann hielt mit Wüti das Prospekt hin, in dem genau ein Gebäude der Stadt Bowling Green abgebildet war. Und ich blätterte dann ein bisschen darin und fand einen Eintrag zu  Mammaws Kitchen, ein kleiner Hof mit Pferden. Und weil das Motzi gerade auf Pferde steht, machten wir uns also auf den Weg genau dorthin.

Und schon hatten wir ein kleines Mädchen im Paradies.

Wir landeten auf einer kleinen Ranch, wo es ziemlich gemütlich zuging. Es war nicht überfüllt, man konnte für 5 USD einfach dort sitzen und die Zeit bis zur Sonnenfinsternis genießen und die Wirtsleute der Ranch hatten ein paar alte Spiele aufgestellt, die man jederzeit nutzen konnte.

Am Anfang gab es aber nur Augen für die Pferde.

 

Sogar beim Putzen wurde geholfen:

 

Und mit einem lieben Blick zu Papa ließ der sich auch noch weitere 5 USD aus dem Kreuz leiern, damit das Kind reiten kann.

Okay, auch auf einem richtigem Pferd 🙂

Die Farm war wirklich gemütlich, es wurde BBQ gemacht, man konnte unter einem Dach oder auch draußen an der Scheune sitzen, es gab weder laute Musik noch laute Menschen und wir haben alte Spielesammlungen ausprobiert. Stefan hat sich im Schach versucht, ich mich im Halma.

 

Und so langsam begann auch der Mond seine Reise und hinterließ seine Spuren:

Es ist ein Wunder, als es plötzlich am helllichten Tag dunkel, nein eher dämmrig wurde und man in Richtung Sonne schauen kann. Endlich konnte ich die Kamera von dem Filter befreien und den Blick in die Sonne wagen.

Lediglich eine Minute war dieser Anblick möglich und schon flutete wieder das Sonnenlicht herunter.

Und schon war das Schauspiel wieder vorbei.

Gleich danach ging es an die Rückreise, da wir eine lange Reise vor uns hatten, konnten wir die Gemütlichkeit nicht länger in Anspruch nehmen. Zu gerne wären wir geblieben, aber Termine machten längeres Bleiben nicht möglich. Zum Glück hat sich der Stau stark in Grenzen gehalten und wir waren doch schon 23 Uhr wieder daheim. Hier ist noch einmal in etwa die Hälfte der Strecke in Cincinnati erreicht.

Die Reise war wirklich jeden Meter wert, denn es war phantastisch, das Wunder der Sonnenfinsternis zu erleben und so viele schöne Ausflüge haben ihre Spuren hinterlassen. Wir überlegen schon, ob wir im April 2024 dann noch einmal eine Reise nach Michigan wagen sollen, wer weiß das schon.

 

 

 

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