Belle Isle / Detroit

Dieses Wochenende genossen wir ein langweiliges Wochenende zu Hause, weil wir einfach alle mal eine Pause brauchten. Dafür waren wir aber im letzten Wochenende unterwegs und zwar in Detroit auf der Belle Isle. Eigentlich ist diese Insel ein kleines Paradies und man kann Kanu und Fahrrad fahren, aber typisch amerikanisch verläuft über die Insel ein 2-spuriger Rundweg für Autos. Wir haben aufgrund von Nörgeleien der Kinder nur wenige Stationen auf der Insel besucht, Ziel war nämlich eigentlich der Strand.

Da es an diesem Tag sehr heiß war, sahen wir vom Fahrrad ab und eine Kanutour mit unserem Zappelkönig fiel auch aus, weil das Wasser nicht so einladend aussah. Also machten wir die Rundtour typisch amerikanisch mit dem Auto, das musste ja schließlich auch den Eintritt von 9 USD bezahlen.

Die erste Station war ein kleines Aquarium.

Dies ist ein Piranha. Ich wusste gar nicht, dass sie so glitzern. Dem Kleinen haben sie gehörig Respekt eingejagt, man konnte sogar die kleinen Zähne sehen.

 

Die Große versuchte sich selbst in ein paar Schnappschüssen. Zur Zeit ist leider die Motivation für Ausflüge nicht so hoch, so dass wir mit kleinen Tricks arbeiten müssen, sie aus dem Haus zu bekommen. Es ist schon faszinierend, wie schnell die moderne Technik über die Kinder bestimmen kann.

Gleich neben dem Aquarium ist der botanische Garten zu finden. Da Innentemperatur und Außentemperatur keine großen Unterschiede hatten, bestaunten wir die großen Palmen darin.

Und ein kleines Paradies wartete auf uns.

Doch die Luft stand in den Gewächshäusern und es zog uns wieder an die frische Luft. Abkühlung muss also sein.

 

In dem Moment, in dem wir diesen Platz aufsuchten, wurden auch gerade Stühle einer Hochzeit abgebaut, die wohl am Vormittag stattgefunden haben muss. Eigentlich ein traumhafter Blick…

Eigentlich deshalb, weil gleich neben dem Park der Parkplatz ist, auf der anderen Seite die zweispurige Straße und es ziemlich laut ist und damit nicht mehr so romantisch wirkt. Aber den Amerikanern scheint Straßenlärm einfach nichts auszumachen.

 

Diese Hitze macht auch ganz viel Durst, aber es ist gar nicht so einfach, an das kühle Nass heranzukommen. Es wurde noch verschiedene Winkel und Techniken probiert, das Ergebnis blieb ernüchternd. Gut, dass wir eine Trinkflasche dabei hatten 😉

 

Manchmal sind es kleine Erinnerungen an daheim und an Omas Garten mit Lavendel und Honigbiene, die einen mitten im Ausflug erwischen. Und diese Bilder müssen dann festgehalten werden…

Mit ganz viel Motzerei und Genöle durften wir auch ein wenig Fußmarsch zurücklegen und die Stelle anschauen, wo der Detroit River in den Lake St. Claire trifft. Das ist auch der See, den wir schon mehrfach zu Baden am Brandenburg Park aufgesucht haben.

 

Leider hat die Sonnencreme auf dem Objektiv (wie auch immer sie dahinkommt) verhindert, dass es schöne Fotos davon gibt.

Rechts sieht man noch den Fluss und am Horizont ist es schon der See.

Der Leuchtturm lag auf dem kleinen Stück Weg, leider konnte man nicht hochklettern, das hätten wir nämlich gern gemacht.

Endlich hatten die Kinder es geschafft, die ständigen Besichtigungstouren der Eltern hinter sich zu bringen und durften dann den restlichen Nachmittag im Detroit  River verbringen, ein kleines Stück Sandstrand, stark bevölkert, laut, von überall Grillgeruch… Für die Kinder war es das  Highlight, für uns die Folter.

Womit man sich als Kind stundenlang beschäftigen kann, Sandburgen bauen.

Aber ein kleines Highlight gab es doch, so langsam haben es beide raus, zu schwimmen.

 

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